Der Jaguar Max ist tot

Der vierjährige Jaguar, den sein “Besitzer”, ein in Belize lebender und u.a. für den National Geographic arbeitender “Naturfilmer”, in Gefangenschaft gehalten und auf den Namen Max getauft hatte, ist tot. Aus Sicht des Jaguars eine dreifach tragische Geschichte:
Als einer von geschätzt 600 bis 800 Exemplaren einer der weltweit bedrohtesten Tierarten tappte er vor gut eineinhalb Jahren in eine Falle, die ihn in Gefangenschaft (Zwangs-Casting sozusagen) zu einem Darsteller in einem (?) der so hochgelobten Naturfilme, die allabendlich über die Bildschirme flimmern, machen sollte.
Da erschien Ende Oktober dieses Jahres die Befreiung in Gestalt eines Hurrikans, Richard genannt, dessen Sturmböen über Belize rasten und einen Baumstamm auf Max’ Gefängnis schmetterten. Max entkam durch die verbogenen Gitterstäbe …
Nach eineinhalb Jahren Gefangenschaft konnte Max jedoch mit dieser Freiheit nicht mehr viel anfangen, mutmaßten Experten (Max konnte aus bekannten Gründen ja nicht befragt werden…). Max blieb also notgedrungen in der ihm vertrauten Umgebung, und obwohl ein wild lebender Jaguar niemals einen Menschen angreifen würde (zumindest ist keine solcher Vorfall bekannt), kam es im Falle von Max, der die Menschen ja bereits kennengelernt hatte, anders. Ein Nachbar des “Naturfilmers” geriet in die Klauen der Katze, als er in der Nacht des 25. Oktober vermutlich einem seiner Hunde zu Hilfe kommen wollte, der Max eine erreichbare Beute zu werden versprach.
Max, der Jaguar, zerfleischte den Nachbarn und war ab sofort in den Schlagzeilen als die “Killerkatze”, vor der sogar das US State Department in seinen Reiseanweisungen US-Bürger warnte, die sich in Belize aufhielten bzw. dorthin zu reisen gedachten. Schließlich waren sowohl der Besitzer der Katze als auch der Getötete US-Bürger…
Also wurden – von anderen Experten – sechs Großfallen mit attraktiven Ködern aufgestellt, und in eine von ihnen tappte Max schließlich am späten Abend des 26. Oktober.
Da war sein Tod mittels Giftspritze bereits beschlossene Sache, auch wenn sein Besitzer dies bedauerte, schließlich “sei Max so eine gesunde Katze gewesen” (Zitat: “such a healthy cat”).
Im übrigen hätte es Max auch nichts genutzt, das bewohnte Areal zu verlassen, denn dann wäre er – so erneut die Experten – vermutlich in das Revier eines anderen Jaguars geraten und dann von diesem getötet worden…

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Día de los Muertos

Den “Día de Muertos” vor Ort werden wir verpassen, aber dafür entschädigt dieser Film “bis auf die Knochen” …

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Wir sind selbst unsere schlechtesten Kunden

Dank der Mexicana-Pleite hat sich unsere Abreise in den November verschoben.
Die vagen Aussichten darauf, dass die Vögel der einstigen mexikanischen Vorzeige-Airline (ja, auch der Papst flog Mexicana) bald wieder wie Phönix aus dem Schuldenberg aufsteigen werden, ließen uns nicht länger warten, so dass wir den Verlust der Flugtickets abgehakt und der Jahreszeit angemessen auf die Kranich-Linie umgebucht haben.

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Demnächst …

Nun sind auch wir angekommen in der Welt der Blogger…

In den kommenden Wochen kann man uns hier auf unserer diesjährigen Reise durch Mexiko begleiten…

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